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19.12.2014, 20:33 Uhr | CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster West, 12.12.2014
Krekeler appelliert an Bezirksbürgermeister Brinktrine
Ansehen in Gefahr
Bürgermeister und Bürgermeisterinnen genießen gemeinhin in der Bevölkerung hohes Ansehen. Dies gilt insbesondere auch für die Bezirksbürgermeisterinnen und Bezirksbürgermeister. Sie repräsentieren die Bürgerschaft in vielfältiger Weise, leiten die Sitzungen der Bezirksvertretung und Bürgerversammlungen und halten Sprechstunden. Damit stehen sie im Mittelpunkt der lokalen Berichterstattung in der Presse. Sie werden wahrgenommen als Bürgermeister aller und nicht einer Partei, auch wenn sie persönlich kein politisches Neutrum sein sollen. Sie sind oftmals erste Ansprechpartner für einzelne Bürger und Organisationen in den Stadtteilen. Ihnen wird großes Vertrauen entgegen gebracht. Dieses Ansehen ist ein hohes Gut, dass auf Dauer Seriösität, Glaubwürdigkeit und bürgernahes Auftreten voraussetzt. 
 
 
Dieses Ansehen ist in Gefahr, wenn ein Bürgermeister nicht zu trennen weiß zwischen seinem Amt und seiner Parteizugehörigkeit. Dies scheint bei dem Bürgermeister des Stadtbezirks West, Stephan Brinktrine der Fall zu sein. Bereits im September räumte er in der Sitzung der Bezirksvertretung auf Nachfrage der CDU-Fraktion ein, dass ein ihm in seiner Sprechstunde vorgebrachtes Anliegen zu einem Antrag der SPD-Fraktion geführt hatte. Da war es noch ein Versehen.
 
Nunmehr mussten enttäuschte Mitglieder des Heimatvereines Nienberge feststellen, dass ihr Anliegen, die Skulptur „Ja zum Leben“ des weit über Münster und Nienberge bekannten Künstlers Hubert Teschlade von Bürgermeister Blinktrine zu einem Anliegen der SPD-Faktion gemacht wurde.

Was war geschehen: Im September wandte sich der Verein an Brinktine als Bezirksbürgermeister, um das „offizielle Prüfverfahren“ für die Aufstellung der Teschladeskulptur, die der Verein mit Spendenmittel erwerben will, einzuleiten. Rechtzeitig zu der Sitzung der BV am 13.11.2014 wurde dann ein Antrag des Vereins nebst 7 Anlagen ausdrücklich an Brinktrine als Bezirksbürgermeister gerichtet. Der Erfolg: Wortwörtlich wurde dieser Antrag als SPD-Antrag eingebracht. Der Verein, der Wert auf seine parteipolitische Neutralität legt, ist mehr als befremdet. Zudem sieht er die Spendenbereitschaft in Gefahr. Seitens der CDU-Fraktion, so der Vorsitzende Bernd Krekeler, hofft man, dass dem nicht so ist. Selbstverständlich unterstütze man ebenso das Anliegen.
 
Krekeler appelliert aber an Stephan Brinktine zu der bisherigen guten Übung, dem Bezirksbürgermeister vorgebrachte Anliegen und erst recht an ihn gerichtete Anträge auch so an die Bezirksvertretung bzw. die Verwaltung weiterzuleiten. „Er ist schließlich der Bürgermeister aller im Westen lebenden Menschen!“ 
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