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11.01.2019, 22:46 Uhr | CDU BV West, 11.01.19
Majas wilde Schwestern
Lebensräume für bestäubende Insekten in Mecklenbeck wurden untersucht
Die CDU Mecklenbeck hatte Anfang vergangenen Jahres die Stadt Münster gebeten zu untersuchen, ob die Lebensräume und Lebensbedingungen für Wildbienen und bestäubende Insekten im Stadtteil Mecklenbeck optimiert werden müssen. Jetzt liegt hierzu die Antwort der Verwaltung vor. 

Der Stadtteil Mecklenbeck wurde 2018 im Auftrag der Stadt von der Biologin Dr. Berit Philipp eingehend unter die Lupe genommen. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf dem Landschaftspark Mecklenbeck, dem Unterlauf des Meckelbach´s und den Grünflächen am Christoph Bernhard-Graben.

„Frau Dr. Berit Philipp konnte bei ihren Untersuchungen insgesamt 57 Wildbienen- und 22 Tagfalterarten im Stadtteil nachweisen. Besonders artenreich ist aufgrund seiner Größe und Strukturvielfalt der Landschaftspark Mecklenbeck“, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Gefunden wurden bei der Untersuchung sogar zwei Bienenarten, die auf der roten Liste bedrohter Wildbienen steht.

Drei Viertel der vorgefundenen Bienen nutzen den Boden als Nistraum. Daher will die Stadt im Landschaftspark Mecklenbeck sowie am Unterlauf des Meckelbachs punktuell für offene Bodenstellen sorgen, die Grünflächen sollen jährlich zwei Mal gemäht werden. Zudem sollen in diesem Jahr an mehreren Stellen im Landschaftspark sowie am Unterlauf des Meckelbaches und entlang der Fritz-Stricker-Straße Blühstreifen angelegen.

An drei Stellen sollen „robuste Nisthilfen für solitär lebenden Bienen“ aufgestellt werden. Dabei handelt es sich um Baumstämme mit vorgebohrten Löchern. An unzugänglichen Stellen will das Grünflächenamt Totholzhaufen als Nisthilfen anlegen.

Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit will bei den Maßnahmen auf das Wissen der Nabu-Naturschutzstation Münsterland zurückgreifen.

CDU Bezirksvertreter Peter Wolfgarten freut sich über die angekündigten Maßnahmen. „Mir gefällt die Idee, dass jeder selbst mit einfachen Mitteln, z.B. im eigenen Garten, die Welt von morgen mitgestalten kann“, meint der CDU-Politiker. 

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