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02.07.2019, 17:48 Uhr
„Mit Laschet gewinnt Münster, mit der SPD Bayern“
Kritik an drei leer ausgegangenen Ministerpräsidenten, den Standort Münster madig zu machen
Münster – Die Rathaus-CDU hat den Einsatz der münsterschen Forschung und Wissenschaft und der nordrhein-westfälischen Landesregierung bei der Ansiedlung der Forschungsfertigung für Batteriezellen in Münster gewürdigt. „Ohne die exzellente Arbeit unserer Hochschulwelt und des Teams von Professor Martin Winter wäre das Riesending nicht hierhergekommen“, sagte der Vorsitzende Stefan Weber am Montagabend (1. Juli) vor der CDU-Ratsfraktion. Nicht zuletzt dem entschlossenen Engagement der Landesregierung und des Ministerpräsidenten Armin Laschet persönlich sei es zu verdanken, dass Münster zum Erfolg gekommen ist. „Früher mit der SPD gewann Bayern, mit Laschet gewinnen Münster und Nordrhein-Westfalen“, sagte Weber und erinnerte an das Jahr 2013. Damals war das ebenfalls hochtechnologische Care-Institut für Arzneimittelforschung wegen mangelnder Unterstützung der damaligen Landesregierung nach Bayern statt nach Münster gegangen.
 
Die Kritik der Ministerpräsidenten aus Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg an der Standortentscheidung der Bundesregierung für Münster wiesen Weber und Oberbürgermeister Markus Lewe zurück. „Die Herren sollen mit dem Versuch aufhören, den Standort Münster zu diskreditieren. Derartiges Madigmachen zeichnet schlechten Verlierer aus“, sagte Weber. Das Institut von Martin Winter sei internationale Spitze.
 
Oberbürgermeister Markus Lewe nannte die Entscheidung der Bundesregierung für Münster als optimalen Standort für die Batterieforschungsfabrik ein starkes Zeichen der Exzellenz des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes. „Wahrscheinlich können wir noch gar nicht ganz ermessen, welche Bedeutung Münster künftig für die E-Mobilität hat“, sagte Lewe. Auch der Oberbürgermeister wies darauf hin, dass in Bayern und Baden-Württemberg „Zeter und Mordio“ gerufen wird, weil die Träume im Süden geplatzt sind. Lewe dankte Rat und Verwaltung dafür, dass es im Amelsbürener Hansa-Business-Park dank kluger Liegenschafts- und Wirtschaftspolitik und entschlossenem Handeln innerhalb von Stunden und Tagen gelungen sei, für die Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) einen geeigneten Standort anzubieten.
 
Die FFB in Münster soll Deutschland bei der Energiespeicherung auf Erfolgskurs bringen. Energiespeicher gelten als Rückgrat neuer Entwicklungen in bedeutenden Wirtschaftszweigen wie der Energie- und der Automobilindustrie. E-Autos etwa benötigen leistungsfähige Batterien für größere Reichweiten. Auch Strom aus erneuerbaren Energien ist auf stationäre Energiespeicher und große Akkus angewiesen. Die Bundesregierung kündigte Ende 2018 einen milliardenschweren Anschub für die Produktion von Batterien und eine verstärkte Kooperation mit Frankreich an. Nun kommen 500 Mio. davon nach Münster und noch einmal 200 Mio. Euro vom Land Nordrhein-Westfalen. „Es darf zusätzlich mit einer ganzen Reihe von Partnerunternehmen gerechnet werden, die schon hier sind oder die es nun auch nach Münster zieht“, sagte Oberbürgermeister Lewe. 
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